Wie Fußballwetten unseren Freundeskreis verändert haben

Wie Fußballwetten unseren Freundeskreis verändert haben

Wonach sucht man sich seinen Freundeskreis aus? Klar, oft ist das keine bewusste Entscheidung. Man fühlt sich mit einigen Menschen einfach wohler und verbringt lieber Zeit mit ihnen. Dass gemeinsame Interessen dann bestehen, gehört dazu. Allerdings gibt es auch immer wieder Veränderungen im Freundeskreis, die manchmal schön und manchmal weniger schön sind.

Gemeinsame Interessen beleben den Freundeskreis

Weniger schöne Veränderungen sind sicherlich die Zeiten, in denen einer der Jungs eine Freundin hat und sich danach nur noch sporadisch bei seinen Freunden meldet oder nur dann, wenn sie nicht kann. Auf der anderen Seite gibt es die schönen Veränderungen. Diese drücken sich dadurch aus, dass der Freundeskreis eine Sache entdeckt, die alle Mitglieder fesselt. Das ist zum Beispiel eine Musikrichtung, eine Sportart oder eben Sportwetten.

Insbesondere bei Fußballwetten sind die Veränderungen, die die Dynamik in der Clique verändern ganz stark zu sehen. Denn das Fußballwissen, was jeder behauptet zu haben, ist kann dann bewiesen werden und es kann in Geld umgewandelt werden. Das bedeutet aber in der Regel unter Männern auch, dass sich ein Wettstreit anbahnt. Der Gewinner von diesem Wettstreit ist dann derjenige, der einen Schein rein bekommt. Im Idealfall natürlich Scheine. Die Erfahrung zeigt aber, dass nicht derjenige unbedingt gewinnt, der das größte Wissen hat, sondern es gehört auch Mut dazu.

Wie kann das sein, dass der FC Bayern gegen Karlsruhe verliert?

Mut ein Spiel zu tippen, an das sich die Freunde nicht unbedingt heran trauen. Etwa, weil es in einer ausländischen Liga gespielt wird und diese nicht sonderlich bekannt ist. Manchmal erscheint eine Wette auch so vorhersehbar, dass es sich kaum lohnt auf den Außenseiter zu setzen. Wie das Spiel FC Bayern München gegen Karlsuhe SC. Bayern kann eigentlich nur gewinnen, verliert am Ende aber doch. Boateng fliegt sogar vom Platz. Boateng?! Diejenigen die auf den KSC gesetzt haben dürfen sich freuen. Alle anderen werden sich wahrscheinlich darüber ärgern, dass sie Bayern auf dem Schein hatten und wohl möglich noch mit anderen Spielen kombiniert haben.

In meinem Freundeskreis gilt eigentlich nur ein Gesetz und das lautet, dass man nie gegen den eigenen Verein wetten sollte. Somit hatten es die Fans von Bayern in den letzten drei Jahren sehr leicht, zumindest in der Bundesliga. Denn wer gegen die eigene Mannschaft wettet, bricht nicht nur die goldene Regel. Es ist auch höchst unethisch das zu tun. Ist man nicht auch Fan einer Mannschaft, weil man an ihre Fähigkeiten glaubt?

Niemals dem eigenen Team in den Rücken fallen

Da sollte auch nicht die Aussicht auf einen hohen Gewinn dazwischen funken. Klar, Quoten von Bayern, Madrid oder Barcelona sind selten hoch und wären sowieso nicht so attraktiv für Spieler. Aber es gibt genug Fans von kleineren Mannschaften, deren Quoten gut und gerne mal über 2 Euro anzusiedeln sind. Wer diese Regel trotzdem bricht, braucht eine sehr gute Ausrede und muss sich auf den Spott seiner Freunde gefasst machen. So bleibt es als Spaß anzusehen, bis es ernst wird und jemand gegen die eigene Mannschaft wettet. Denn dann hört der Spaß auf.

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